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Deshalb stehen Leipzig und Gladbach ganz oben

Der Herbstmeister der Saison 2019/2020 heißt entweder Borussia Mönchengladbach oder RB Leipzig. Doch wie konnten diese Teams in der Tabelle nach ganz oben klettern? t-online.de zeigt Ihnen die Gründe auf.

Schon nach dem 16. Spieltag steht fest: Der Herbstmeister der Bundesliga heißt entweder RB Leipzig oder Borussia Mönchengladbach. Damit führt erstmals seit der Saison 2009/2010 nicht der FC Bayern oder Borussia Dortmund die Tabelle zum Jahreswechsel an. Mit RB Leipzig könnte der Weihnachtsspitzenreiter zudem das erste Mal aus dem Osten kommen.

Vor dem letzten Spieltag der Hinrunde haben Leipzig und Gladbach beide 34 Punkte. Wegen der deutlich besseren Tordifferenz sind die Sachsen Tabellenführer. Der Vorsprung auf die Meisterschaftsfavoriten aus München und Dortmund beträgt vier Punkte.
Gladbach braucht mehr Punkte als Leipzig – oder einen Wahnsinnssieg

Zunächst trifft RB am Samstagnachmittag auf die ebenfalls formstarken Augsburger (15.30 Uhr, im Liveticker bei t-online.de), am Abend tritt die Borussia aus Mönchengladbach bei Hertha BSC an (18.30 Uhr, im Liveticker bei t-online.de). Um sich die Herbstmeisterschaft zu sichern, gibt es für Gladbach zwei Szenarien: Wenn Leipzig siegt, bräuchte Gladbach einen Kantersieg mit mindestens 13 Toren Vorsprung in Berlin – äußerst unwahrscheinlich, dass es so kommt. Deutlich realistischer ist, dass Gladbach auf einen Ausrutscher von RB hofft und das eigene Spiel gewinnt.

Doch wie kam es überhaupt dazu, dass sich diese beiden Teams in der Tabelle abgesetzt haben? Das sind die Gründe.
1. Die Offensive

Beide Teams stehen ganz oben in der Tabelle, weil die Offensivreihen in der bisherigen Saison gut in Form sind. Leipzig stellt mit 45 Toren zwar die beste Offensive der Liga, ist aber sehr abhängig von Timo Werners Treffern (18). Wenn sich der 23-Jährige verletzen würde, wäre es wohl schwierig, ihn zu ersetzen. Die Borussia hingegen hat „nur“ 33 Tore erzielen können, besitzt dafür aber eine Reihe von Stürmern, die eine ähnliche Torquote aufweisen. Mit Breel Embolo, Marcus Thuram (beide sechs), Patrick Herrmann und Alassane Plea (beide fünf) haben die Fohlen vier Stürmer, die regelmäßig treffen. So konnten die zwischenzeitlichen Ausfälle von Embolo und Plea von den anderen Akteuren kompensiert werden.

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